11. April 2019

Ausbildungsverträge im Jahr 2018

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamts hatten im Jahr 2018 rund 519.700 Personen in Deutschland einen neuen Berufsausbildungsvertrag im Rahmen der dualen Ausbildung – das heißt mit den Lernorten im Betrieb und in der Berufsschule – abgeschlossen. Nach vorläufigen Ergebnissen entsprach das einem Plus von 4.000 Verträgen bzw. einem Plus von 0,8 Prozentpunkten über dem Stand des Vorjahres.

Während bei Männern die Zahl der neuen Verträge wieder deutlich zunahm (plus 7.000 bzw. plus 2,3 Prozent gegenüber 2017), setzte sich bei den Frauen der schon in den Vorjahren rückläufige Trend mit 3.400 bzw. 1,8 Prozent weniger neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen weiter fort.

Insgesamt befanden sich am Stichtag des 31.12.2018 nach vorläufigen Ergebnissen rund 1,3 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im dualen System.

Weitere vorläufige Ergebnisse im Überblick1

1jeweils Neuabschlüsse (Veränderung gegenüber Vorjahr); Bestand am 31.12. (Veränderung gegenüber Vorjahr), Abweichungen in den Summen sind rundungsbedingt.

Nach Ausbildungsbereichen

  • Industrie und Handel: 307.500 (+1,5 %); 772.300; (+0,2 %)
  • Handwerk: 140.500 (+0,1 %); 367.100 (+0,8 %)
  • Landwirtschaft: 13.200 (-1,8 %); 32.400 (-1,4 %)
  • Öffentlicher Dienst: 13.500 (-2,7 %); 37.300 (-3,6 %)
  • Freie Berufe: 42.900 (-0,4 %); 111.400 (-0,6 %)
  • Hauswirtschaft: 2.100 (-0,1 %); 5.300 (- 4,4 %)
  • Insgesamt: 519.700 (+0,8 %); 1.325.900 (+0,2 %)

Nach Ländern

  • Baden-Württemberg: 74.600 (+0,8 %); 191.000 (+0,4 %)
  • Bayern: 94.100 (+1,4 %); 240.900 (+0,2 %)
  • Berlin: 15.800 (+2,3 %); 38.600 (+0,6 %)
  • Brandenburg: 10.400 (+1,7 %); 26.200 (+0,8 %)
  • Bremen2: 5.600 (+1,4 %); 14.500 (+0,8 %)
  • Hamburg2: 12.600 (-0,5 %); 31.600 (+0,4 %)
  • Hessen: 37.500 (+3,0 %); 94.500 (+1,0 %)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 7.900 (+0,2 %); 19.600 (+1,7 %)
  • Niedersachsen: 54.300 (-0,7 %); 140.100 (-0,8 %)
  • Nordrhein-Westfalen2: 115.800 (+0,3 %); 296.300 (-0,4 %)
  • Rheinland-Pfalz: 25.500 (-0,2 %); 65.200 (0,0 %)
  • Saarland2: 6.300 (-0,2 %); 16.100 (-3,0 %)
  • Sachsen: 19.400 (+1,8); 50.100 (+2,5 %)
  • Sachsen-Anhalt: 10.300 (+1,6 %); 26.600 (0,0 %)
  • Schleswig-Holstein: 19.400 (+0,3 %); 48.600 (+0,0 %)
  • Thüringen: 10.200 (0,0 %); 26.000 (+1,5 %)

2Die Meldungen liegen teilweise noch nicht vor, es wurden Daten des Vorjahres oder Schätzungen verwendet.

Quelle: Statistisches Bundesamt